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Erfolgsbeispiel Vulkaneifel- Projekt "Gründen auf dem Land" macht Schule in der Landes-Akademie Ländlicher Raum

Daun/Nerdlen. Die Vulkaneifel, eine der geförderten Regionen im europäischen „Leader“-Programm,  war Gastgeber einer Werkstattrunde der Landes-Akademie Ländlicher Raum.  Anlass: „Gründen auf dem Land“, die erfolgreiche Initiative der Lokalen Leader-Aktionsgruppe (LAG) Vulkaneifel, gehört zum Schulungsangebot der Akademie im laufenden Jahr.

Die Akademie wurde von Landes-Wirtschaftsminister Hendrik Hering ins Leben gerufen. Ihr Hauptziel: die Akteure auf dem Land zu befähigen, Entwicklungsprozesse selbst zu steuern.
Dabei sollen erfolgreich umgesetzte Projekte aufgegriffen und für die weitere Entwicklung des ländlichen Raums genutzt werden. Eines davon: Die LAG-Initiative „Gründen auf dem Land“. Mit den Erfahrungen daraus befasste sich jetzt der Workshop der Landes-Akademie im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) in Nerdlen.

Die Teilnehmer: rund 30 Akteure aus ganz Rheinland-Pfalz – Vertreter von Banken, Behörden, Kammern und Wirtschaftsfördereinrichtungen, außerdem Steuer- und Unternehmensberater. Gemeinsam gingen sie der Frage nach, wie man Existenzgründer noch besser unterstützen kann.

Alfred Bauer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel und zugleich LAG-Manager, moderierte die Zusammenkunft.  Praxisberichte über die Unterstützung von Existenzgründern auf dem Land lieferten Martina Josten, Geschäftsführerin des Instituts für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier (Inmit) und Raimund Fisch, Gründungsberater bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier. 
Zu Wort kamen aber auch die Existenzgründer selbst:  Olivia Philippsen, Uwe Kaufmann und Karl-Heinz Schweidler berichteten über Ihre Erfahrungen und zeigten dabei, mit welchen Hindernissen sie in der Startphase konfrontiert waren. Gute Noten gaben sie indessen den Beratungsangeboten der Initiative „Gründen auf dem Land“, die sie als sehr hilfreich bezeichneten. Allerdings wünschten sie sich noch eine bessere Nachbegleitung.

Am Nachmittag füllte sich dann dank konstruktiver Mitarbeit der Workshopteilnehmer die Ideenbörse, anschließend wurden Schwerpunkte zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Beispiele: ganzheitlicher Beratungsprozess, Netzwerke und Kooperationen sowie die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit. Danach entwickelten die Teilnehmer hierzu erste Projektansätze.
Diese Ansätze sollen demnächst in einer Folgeveranstaltung noch konkreter ausgearbeitet werden mit dem Ziel, eine Übertragung in alle ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz zu erreichen.

Eine Auswertung der am Ende vorgenommenen Umfrage zu den Erwartungen der Teilnehmer, der Moderation, der Beteiligungsmöglichkeiten und der Organisation kam zu einem überdurchschnittlich positiven Ergebnis.

 

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